Trio

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Bettgeflüster

Soeben stellte ich fest, dass Frau Hanson gestern via Twitter folgendes kund tat:

Nach all den Jahren ist es immer noch wunderbar neben ihm aufzuwachen. Wir öffnen gleichzeitig die Augen. Wir lächeln uns verliebt an. Er öffnet den Mund und mir liegt ein „Ich Dich auch“ auf den Lippen. Da sagt er: „Schenk mir bitte zum Geburtstag nie mehr die Bundeswehr.“

Dem muss ich entschieden widersprechen, denn ich sagte nicht, sie solle mir die Bundeswehr nicht mehr zum Geburtstag schenken, sondern ich sagte, sie solle sie mir überhaupt nicht schenken. Ich will sie nämlich nicht. Und die Berliner Seestraße ebensowenig. Denn in meinem noch anhaltenden Traum (ich sprach die besagten Zeilen just während eines halbwachen Moments am Samstagmorgen kurz vor sechs Uhr) schenkte sie mir diese noch zur Truppe hinzu.

Welchen Sinn all das in meinem Traum ergeben hat, das erschließt sich mir leider genausowenig wie nun wohl all jenen, die diese Zeilen lesen. Aber Frau Hanson wird gewiss eine Erklärung haben. Wenn nicht sie, dann niemand.

Merke

Heute: Man sollte niemals seinen Einkaufszettel in derselben Hosentasche tragen wie seine Geldbörse. Denn auf dem Weg zum Supermarkt vorhin kam mir der Gedanke vor dem Einkauf noch kurz nachzusehen, ob ich auch genügend Bargeld bei mir führe. Also griff ich in die Hosentasche, in der sich Zettel und Geldbörse befanden und holte dabei zuerst den Zettel heraus, um ihn in einer anderen Hosentasche zu verstauen, damit ich ihn nicht verliere, wenn ich die Geldbörse aus der Tasche ziehe (ich hoffe, ich habe das trotz der eindeutigen Komplexität meines Vorhabens dennoch verständlich formuliert). Als der Zettel also in Sicherheit war, nahm ich meine Geldbörse zur Hand und prüfte meine Liqudität.

Anschließend – ehe ich die Geldbörse zurücksteckte – griff ich in die Tasche, wo sich beides befunden hatte, um nachzusehen, was ich alles kaufen wollte. Um mit Entsetzen festzustellen, dass der Einkaufszettel weg war! Ich machte kehrt, ging die letzten Meter – den Blick stur auf den Boden gerichtet – zurück, schaute in der Geldbörse nach ihm, erfolglos. Als letztes Mittel griff ich in alle Hosentaschen und fand ihn dann in der, in die ich ihn kurz zuvor verstaut hatte. Nicht ohne mich zu fragen, wie zum Teufel der Zettel nun dahin gekommen sei.

Ich kann nur immer wieder betonen, ich zu sein ist alles außer einfach.